REnKnow.Net
EAWE
Renewable Energies Knowledge - Transfer Network
Der Peer Review Prozess

Besonderes Kennzeichen der Datenbank ist die Sicherung der Qualität der bereitgestellten Objekte durch einen wissenschaftlichen Bewertungsprozess. Die Objekte werden durch international anerkannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bewertet und erhalten damit ein Qualitätssiegel, um eine wissenschaftlich fundierte Darstellung zu bescheinigen.

Peer Review Komitee

Die Durchführung des Peer Review Prozesses wird durch das so genannte Peer Review Komitee realisiert. Für jeden Technologiebereich (Wind, Photovoltaik, Biomasse etc.) wird ein eigenes Komitee gebildet.

Peer-Review-Assistant

Der Peer-Review-Assistant prüft, ob das vom Autor eingereichte Objekt die Grundanforderungen für REnKNow.Net erfüllt. Ist dies der Fall werden die Metadaten auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit geprüft, ergänzt und anschließend an den inhaltlich zuständigen Area-Organizer weitergeleitet.

Area-Organizer

Zu jedem Technologiebereich gibt es einen Area-Organizer. Er ist dafür verantwortlich, die Objekte an zwei von einander unabhängige inhaltlich passende peer reviewer weiterzuleiten

Peer Reviewer

Die Peer-Reviewer sind anerkannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den genannten Technologiebereichen. Sie leisten die eigentliche Arbeit im Peer-Review-Prozess, indem sie die ihnen zugeteilten Objekte anhand der REnKnow.Net Kriterien bewerten. Im review-prozess haben sie die Möglichkeit konstruktive Änderungsvorschläge an den Autor weiterzuleiten. Stimmen beide peer-reviewer in ihrer Bewertung des Objekts überein, dass das Objekt alle Kriterien erfüllt, so erhält das Objekt das REnKnow.Net Qualitätssiegel.

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Der Peer-Review-Prozess im Überblick (Flussdiagramm)

Das Diagramm zeigt den Ablauf des peer-review-prozess vom Einreichen des Objekts durch den Autor bis zur Vergabe des Qualitätssiegels für das Objekt (dunkelgrün).

Es zeigt dazu, wie mit dem Objekt verfahren wird, wenn es nicht im ersten Durchgang die Zustimmung beider peer reviewer bekommt (rot) oder das Objekt bereits vorab als "external peer reviewed" einzustufen ist (hellgrün).

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Peer Review Kriterien

Qualität des Inhalts

Der fachliche Inhalt des Objekts muss wissenschaftlichen Anforderungen genägen, d.h. die fachlichen Inhalte im Objekt sind wissenschaftlich korrekt, vollständig und nachvollziehbar. Die Quellen sind vollständig und richtig angegeben. Die enthaltenden Ergebnisse oder Daten sind auf angemessene und richtige Art und Weise dargestellt.

Praktischer Nutzen

Hoher praktischer Nutzen eines Objektes bedeutet z.B. dass der Inhalt eines wissenschaftlichen Objekts das Potenzial besitzt, entweder Forschung zu beeinflussen oder innovative Anwendungen von Erneuerbaren Energien zu unterstützen.

Für die Verwendung in der Ausbildung steht "praktischer Nutzen" für die übersichtliche, gut strukturierte Darstellung einzelner Sachverhalte zur Vermittlung.

Verständlichkeit

Ein Objekt ist verständlich (z.B. bei Dokumenten) oder benutzerfreundlich (z.B. bei Software), wenn es selbsterklärend ist, d.h. ohne weitere Ausführungen zu verstehen bzw. anzuwenden ist. Ein wissenschaftliches Dokument bzw. eine Benutzeroberfläche muss gut strukturiert und adressatenspezifisch formuliert sein.

State of the art

Der fachliche Inhalt und die Art und Weise der Darstellung sollen auf dem aktuellen Stand der Entwicklung der Wissenschaft und Technologie sein.

Prüfen der Metadaten

Die Metadaten werden auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft.

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